Woher kommt Hypnobirthing?


Dr. Grantly Dick-Read *1890 – 1959

Vorreiter der HypnoBirthing Philosophie war der englische Frauenarzt Dr. Grantly Dick-Read, der ab 1913 begann seinen Glauben an das, was man ihm beigebracht hatte, in Frage zu stellen und sich damit zu beschäftigen, wie es sein konnte, dass Frauen, die keine Angst bei der Geburt hatten, auch keine Schmerzen hatten. Er entdeckte das „Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom“, das besagt, dass Schmerz durch Angst und Verkrampfung entsteht. Ist eine Frau bei der Geburt also entspannt und ohne Angst, ist es möglich schmerzreduziert oder sogar schmerzfrei zu gebären.

Entwicklerin Marie F. Mongan

1989 wurde HypnoBirthing erstmals von Marie F. Mongan vorgestellt. Diese Methode bedeutet die Rückkehr zu der Vorstellung, dass es jeder Frau möglich ist mit Hilfe ihres Mutterinstinkts, ihre Kinder angenehm und mit Freude zur Welt zu bringen.

Nachdem Marie F. Mongan darum gekämpft hatte, die Geburten ihrer Kinder allein und in Selbsthypnose erleben zu dürfen (zu der Zeit wurden die Frauen festgeschnallt, narkotisiert und das Baby mit Instrumenten geholt), wurde Sie Hypnosetherapeutin. Die erste von ihr begleitete HypnoBirthing Geburt, war die ihrer Tochter Maura, als sie ihr erstes Kind bekam.

Seitdem ist HypnoBirthing zu einer internationalen Bewegung geworden, um die Kinder sicher und ohne Medikamente auf angenehme Weise zu gebären. HypnoBirthing unterstützt Frauen darin, ihre natürlichen Geburtsinstinkte zu wecken und mit der Einbeziehung ihrer Partner verwirklichen sie ein unvergessliches Erlebnis.

Als Marie F. Mongan in den 50er Schwanger wurde, konnte Sie nicht akzeptieren, das eine Geburt mit intensiven Schmerzen verbunden sein muss.

Wenn du deine Sichtweise der Geburt veränderst, veränderst du, wie du gebärst!

Marie F. Morgan

Sie beschäftigte sich ganz bewusst mit positiven Aspekten zum Thema Schwangerschaft und Geburt und ließ die negativen Dinge und Kommentare nicht an sich heran. Marie las Literatur des englischen Frauenarztes Grantly Dick-Read, welcher in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts praktizierte und durch Beobachtungen gebärender Frauen zu verschiedenen, interessanten Erkenntnissen kam. So kam Marie Mongan zur Überzeugung, dass es tatsächlich möglich sein kann, schmerzarm zu gebären.

Dr. Grantly Dick-Read schrieb Bücher wie „Mutterwerden ohne Schmerzen“ (deutsche Erstauflage 1950). Über Jahre entwickelte Marie die HypnoBirthing Methode, sodass im Januar 1990 Ihr Enkelkind als erstes HypnoBirthing Baby zur Welt kam. Anfangs handelte es sich bei HypnoBirthing um ein lokales Phänomen, welches im Verwandten- und Bekanntenkreis praktiziert wurde. Aufgrund des Erfolgs der Methode entwickelte es sich über die Jahre hinweg zu einer landesweiten und mittlerweile weltweiten Erfolgsgeschichte und wird derzeit in über 30 Ländern praktiziert.